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Deutsche Schachjugend |
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Einladung mit Tagungsordnung
Die DSJ lädt ein zur jährlichen Jugendversammlung der DSJ. Die Versammlung findet in Dresden statt:
Treff Hotel Dresden
Wilhelm-Franke-Str. 90
01219 DresdenDie Delegierten der 17 Landesverbände haben sich mit einer umfangreichen Tagesordnung zu beschäftigen. Die Jugendversammlung 2000 ist dabei erstmalig in zwei inhaltliche Schwerpunkte geteilt: In die satzungsgemäßen Aufgaben und Erfordernisse und in eine inhaltliche Arbeit in Arbeitskreisen:
Samstag, 25.03.2000 ab 14.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Teil I: Thematische Schwerpunkte · Kooperation terre des hommes und DSJ · Projekte in der Mädchenarbeit bei der DSJ, in NRW, in Baden, in ... · Kampagne der Schachjugenden "Matt dem Alkohol" · Jahresarbeit der DSJ Sonntag, 26.03.2000 ab 09.00 Uhr Teil II: Top 1: Eröffnung des parlamentarischen Teils der Jugendversammlung Top 2: Feststellung der Anwesenden und des Stimmenverhältnisses Top 3: Wahl des Protokollführers Top 4: Genehmigung des Protokolls der Jugendversammlung, 13./14.03.1999 in Weimar Top 5: Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer Top 6: Entlastung des Vorstandes Top 7: jugendordnungsändernde Anträge Top 8: Wahlen o 2. Vorsitzender o Referent für allgemeine Jugendarbeit o Referent für Leistungssport o Referent für Öffentlichkeitsarbeit o Referent für Schulschach o ein Bundesjugendsprecher Top 9: Anträge Top 10: Etat 2000 Top 11: Verschiedenes(Michael Juhnke, 1. Vorsitzender)* * *
Berichte des Vorstands
- 1. Vorsitzender
- 2. Vorsitzender (Bericht liegt nicht vor)
- Spielbetrieb
- Leistungssport (Bericht liegt nicht vor)
- Mädchenschach
- Schulschach
- Öffentlichkeitsarbeit
- Allgemeine Jugendarbeit
- Mitarbeiterqualifikation
- Jugendsprecher
1. Vorsitzender
Liebe Schachfreunde,
ich habe bereits zur Herbstversammlung eine Übersicht der wesentlichen Aktivitäten der DSJ im Jahre 1999 gegeben und möchte mich hier daher kurz fassen, zumal auch noch die Berichte der anderen Vorstandsmitglieder auf deren jeweiligen Aufgabenbereiche eingehen.
Nach einem eher turbulenten Jahr 1998 war das Jahr 1999 durch die Arbeit für die DSJ geprägt. Im Bereich des Spielbetriebs war die Arbeit im Wesentlichen durch die durchzuführenden Meisterschaften vorgegeben. Die sehr gelungenen Veranstaltungen wurden von einer hervorragend ausgerichteten Deutschen Einzelmeisterschaft aller Altersklassen in Oberhof gekrönt. Dort zeigte sich deutlich, dass derartige Aufgaben nur bei guter Zusammenarbeit etlicher Personen zu leisten sind. Hier bin ich glücklich, berichten zu können, dass dies in diesem Vorstand immer besser funktioniert. Ebenso lief der Bereich Schulschach derart problemlos, dass ich an dieser Stelle nur dem Schulschachreferenten Eckhard Lüers für seine Arbeit danken möchte.
Einen wesentlichen Aufgabenschwerpunkt in 1999 bildete die Säule Allgemeine Jugendarbeit, die sich trotz Übereinstimmung im Titel ganz und gar nicht auf den Referenten für allgemeine Jugendarbeit begrenzen lässt. Hier ist der gesamte Vorstand gefordert. Wir haben bereits über etliche Projekte zur Herbstversammlung berichtet. In unserer Vorstandssitzung im Januar 2000 haben wir uns aufgrund der Vielzahl der Aufgaben dazu entschieden, diese auch als Projekte darzustellen und zu "verwalten". In diesen Unterlagen werden Sie eine Übersicht dieser Projekte finden. Für viele dieser Projekte wurde schon ein erheblicher Aufwand erbracht, dennoch sind diese zur Jugendversammlung noch nicht abgeschlossen.
Einige wie die EXPO 2000 oder das Bundesjugendtreffen 2001, das Sommerlager oder auch das Chess-weekend liegen terminlich gebunden nach der Jugendversammlung.
Andere benötigen noch erhebliche konzeptionelle Arbeit auch mit den Landesschachjugenden. Hierfür wollen wir auch diese Jugendversammlung nutzen. Vorbereitet ist das neue Grundsatzkonzept der DSJ, wie wir es auf der Herbstversammlung gemeinsam diskutierten. Wichtig ist auch bei dem zur Entscheidung vorliegenden Konzept, dass es auch weiterhin einer ständigen Überprüfung und Anpassung bedarf.
Ich bin davon überzeugt, dass wir im Bereich allgemeiner Jugendarbeit mit unseren Projekten auf einem sehr guten Weg sind, ohne dass wir den Spielbetrieb oder das Schulschach in irgendeiner Form vernachlässigen und diesen Weg möchte ich auch mit den Landesschachjugenden weiter gehen.
Wie ihr aus dem Haushalt ersehen könnt, standen uns hier auch umfangreichere Mittel als geplant von der Deutschen Sportjugend zur Verfügung. Diese gibt es eben nur als Zuschüsse zu vorhanden Aktivitäten. Leider ist der DSB zurzeit nicht in der Lage, seinen Zuschuss an uns zu erhöhen, sodass wir auch verstärkt auf diese Mittel angewiesen sind.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal deutlich zur Eigenständigkeit der DSJ äußern. Die DSJ ist innerhalb des DSB eigenständig. Innerhalb des DSB ist die DSJ alleine verantwortlich für die gesamte Jugendarbeit und hier der zuständige Ansprechpartner für die Landesverbände sowie nach außen zur Deutschen Sportjugend. Der Leistungssport umfasst mehr als nur den Jugendbereich und wurde beim DSB konzentriert, um Überschneidungen und Kompetenzgerangel zu vermeiden und weil der Leistungsport bei den Sportbünden nicht im Jugendbereich angesiedelt ist. Die DSJ wird nach wie vor vom DSB in die Arbeit mit eingebunden. In den Ländern sieht der DSJ Vorstand nach wie vor den Hauptschwerpunkt bei den Schachjugenden, da es sich bei allen Mitgliedern der Landeskader nur um Jugendliche handelt. Die Eigenständigkeit der Schachjugenden ist Voraussetzung zum Erhalt von Mitteln aus den Sportjugenden. So hat z.B. der Bundesrechnungshof die Mittelvergabe an die Jugend eines Spitzenverbandes schon infrage gestellt, weil dort die Jugend keinen eigenen Kassenprüfer habe. Da überall die Mittel knapp werden, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die öffentlichen Mittel für den Sport zur Disposition stehen und man nach Einsparungen sucht. Wir sollten im Interesse unserer Jugendlichen hier niemandem Vorwände liefern.
Spielbetrieb
Nach der Wahl bei der JV am 13.03.1999 vergab ich zunächst gemeinsam mit Markus Semmel die Nachrückerplätze bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U10 bis U18w. Die Anmeldungen und die Quartiervergabe erfolgte über Markus Semmel, wo sie auch in guten Händen lagen.
Die sportliche Gesamtleitung der DEMen unterlag mir, Vertreter war Dr. Jürgen Klüners. Die DEMen verliefen m. E. organisatorisch 1999 besser als im Vorjahr. Leider gab es einige sehr kurzfristige Ausfälle im Schiedsrichter- und Bulletinbereich. Besonders im U10- und U12-Bereich gab es dadurch einige Probleme mit Vereins-, Landesbetreuern und Angehörigen. Hier stellt sich die Frage, warum die nicht direkt Betroffenen ehrgeiziger sind als die teilnehmenden Kinder. Diese empfinden oft nämlich Probleme gar nicht als solche!
Für die Zukunft wird daher der Zuschauerbereich deutlicher abgegrenzt, nach Möglichkeit mit Kordeln anstatt mit Klebebändern. Gleichzeitig wird die Schiedsrichterzahl auf jeweils drei bei der U10 und U12 erhöht.
Während der Siegerehrung musste über den einzigen Protest gegen eine Turnierleiter- entscheidung und anschließenden Einspruch gegen die Entscheidung des Nationalen Spielleiters entschieden werden. Das Turnierschiedsgericht bestätigte dabei einstimmig, dass die Remisreklamation bei Restbedenkzeit nicht regelkonform war und die Verfahrensweise dafür bei Teilnehmern der DEM U16 bekannt sein muss. Meine persönliche Meinung ist, dass man auf höheren Ebenen (DSJ gegenüber Landesverbänden und insb. Untergliederungen) und bei älteren Altersklassen (U18/U20 gegenüber U10/U12) mehr auf die strikte Einhaltung der Regeln achten muss.
Anschließend folgten die Deutschen Ländermannschaftsmeisterschaften. Der Ausrichter, die SJ Schleswig-Holstein, stellte dabei eine Veranstaltung auf die Beine, die für künftige DLMen als Vorbild dienen kann. Ein tägliches Rundenbeginn soll es künftig immer geben. In Zukunft sollten aber die Landesverbände aus eigenem Interesse früher ihre Überweisungen tätigen, denn dann können Zimmerwünsche leichter erfüllt werden.
Erfreulich war die Tatsache, dass sich wieder fast alle Landesverbände an den Meisterschaften beteiligten. Nur Sachsen verzichtet lieber auf die Teilnahme und fördert seine Jugendlichen mit anderen Turnierteilnahmen. Berlins Teilnahme wurde leider kurzfristig zurückgezogen. Außerdem fehlten Saarland und Bremens Mädchenmannschaft. Mittlerweile gibt es aber wieder andere Landesverbände, die gerne zwei Mannschaften melden möchten. Mit Baden II und Hessen II gab es bei der DLM sogar sehr faire Mannschaften. Denn in der letzten Runde kämpften sie ihre Partien gegen ihre jeweilige erste Mannschaft sportlich fair aus.
Der vorgezogene Sommertermin hat sich m. E. bewährt. Für die Zukunft ist geplant, die Teilnahmebereitschaft der Landesverbände früher abzufragen; selbstverständlich unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Ausschreibung. Bei Absagen ist es so anderen Landesverbänden leichter möglich, im Vorfeld die Finanzen bezüglich zusätzlicher Mannschaften zu klären.
Als problematischer erwies sich die Organisation der Deutschen Vereinsmeisterschaften. Als noch amtierender DVM U20-Referent klärte ich alles mit dem Ausrichter ab und verpflichtete Rainer Niermann als Turnierleiter vor Ort. Nach dem Rücktritt von Dr. Heinrich Störing übernahm ich kommissarisch auch den DVM U16-Bereich. Nach dem Rücktritt von Veronika Preiß kurz vor Weihnachten fiel mir kurzfristig auch noch die DVM U20w zu. Nach Klärung der teilnahmewilligen Mannschaften entschied ich mich sicherheitshalber lieber zur U20w zu fahren, welche dann ohne Probleme über die Bühne ging. Bei der U16 sprang - wie im Vorjahr bei der U14w - dankenswerterweise kurzfristig Rafael Müdder ein. Dieses Mal half ihm vor Ort Ina Rotenberg, die nun als DVM U20w-Referentin zur Verfügung steht. Gleichzeitig zeigte sich, das die U16 besser mit zwei Schiedsrichtern zu leiten ist. Es sollte unbestritten sein, dass dort nämlich die Teilnehmer am längsten am Brett sitzen (U20 nur 5 Runden, U12 auf 4 Stunden Gesamtspielzeit begrenzt, Mädchen bei U14w und U20w sehr häufig mit erster Zeitkontrolle fertig).
Der Faxdienst unter den Austragungsorten klappte m. E. sehr gut. Der angestrebte Internet-Service klappte leider nicht, da mir vor Ort kein E-Maildienst zur Verfügung stand und Christian Warneke (DSJ-Newsletter) und Gerhard Hund (DSJ-Homepage) leider kein Fax haben. Für die Zukunft ist geplant, dass ich - wie mein Vorgänger früher - den Pressedienst zu Hause übernehme. Zur Not würde aber auch der Internetdienst via DVM U20/U20w erfolgen können.
Der DVM-Fragebogen erfüllte seinen Zweck sehr gut. Ein großer Rücklauf brachte gute Informationen, die der AKS bei seiner Sitzung auswertete.
Leider gestaltet sich die Auffüllung des Arbeitskreis Spielbetrieb im DVM-Bereich als schwierig. Scheinbar ist der Turnierleitereinsatz vor Ort, der m. E. dazu gehört, abschreckend (Weihnachtszeit, zu dem Zeitpunkt lieber eigene Turnierteilnahme). Für 2000 stehen Manfred Schäfer (U12), Markus Semmel (U16 statt bislang U14w) und Ina Rotenberg (U20w) zur Verfügung. Interesse zeigte auch das langjährige AKS-Mitglied Christian Krabbe (U20), der dann aber leider erkrankt bei der AKS-Sitzung fehlte. Für die U14w wird noch dringend jemand gesucht. Vervollständigt wird der AKS übrigens durch Reinhard Sabel (DLM), Dr. Jürgen Klüners und Rafael Müdder (DEM-Vertreter) und dem Nationalen Spielleiter als Vorsitzenden des Gremiums.
Bei der AKS-Sitzung wurden Empfehlungen für die Organisation und Durchführung von Jugend-Schnellschachturnieren vorgestellt. Hier sei dem Gast, Simon-Martin Claus, besonders gedankt. Eine weitere Ausarbeitung wurde mittels E-Mail-Austausch verabredet. Ich denke, dass ich weitere Infos zur Jugendversammlung geben kann.
Außerdem wurden die Meldebögen vereinheitlicht, sodass künftig die Meldung bei allen DVMen gleich erfolgt. Für Neueinsteiger sei der Hinweis gestattet, das man sich auch auf anzupassende Musteranschreiben und Musterformalien einigte, die aber jeder Referent individuell ausgestalten kann und auch soll.
Erfreulicherweise bewerben sich mittlerweile frühzeitig Vereine und Landesverbände um die Ausrichtung von Deutschen Jugendmeisterschaften, welches eine frühere Vergabe und damit bessere Planung möglich macht.
Dies bedeutet aber nicht, dass die erste Bewerbung sofort den Zuschlag erhält. Mit dem AKS wurde abgesprochen, dass nach der AKS-Sitzung der jeweilige DVM-Referent gemeinsam mit dem Nationalen Spielleiter kurzfristig entscheidet. Vor der AKS-Sitzung werden Bewerbungen gewöhnlich bis zur AKS-Sitzung gesammelt. In eiligen Fällen (Ausrichterinteressent benötigt früher Entscheidung wegen Unterbringung/Spielort) erfolgt Info an alle Landesverbände und wenige Zeit danach Entscheidung durch den jeweiligen DVM-Referenten und den Nationalen Spielleiter. Damit hat jeder Verein über seinen Landesverband und über den DSJ-Newsletter die Möglichkeit, zu erfahren, bis wann man sich für die Ausrichtung einer DVM beworben haben muss. Bewerbungen ab Januar für das selbe Jahr sollen im Regelfall zu spät sein, d. h. Bewerbungen nach verpasster Qualifikation sollen Erfolgschancen einbüßen.
Die Ausrichtervergabe der DEM und DLM gehört in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes unter Berücksichtung des Nationalen Spielleiters.
Des Weiteren erarbeite ich gemeinsam mit Heinz Rätsch und Jörg Schulz die Freiplatzliste für die DEMen 2000, wo es auch nur sehr vereinzelt Absagen gibt. Dieselben Personen entwickelten auch Vorschläge für die Aufnahme von Jugendlichen in Kadern des DSB.
Selbstverständlich nahm ich an allen Sitzungen teil, zu denen ich eingeladen wurde. Hierzu zählen:
01.-02.05.99 DSJ-Vorstand in Erfurt 11.-13.06.99 Zukunftswerkstatt DSJ in Bad Homburg 27.-29.08.99 DSJ-Vorstand in Willingen 15.-16.10.99 DSJ-Vorstand in Halle/Saale 16.-17.10.99 DSJ-Herbsttagung in Halle/Saale 07.-08.01.00 DSJ-Vorstand in Hamburg 14.-16.01.00 Schiedsrichter-/Bundesspielkommission DSB in Erfurt 22.-23.01.00 AK Spielbetrieb DSJ in GelsenkirchenTurniereinsätze waren:
21.-30.05.99 DEM U10-U18w in Oberhof 30.07.-07.08.99 DLM/DLMw in Neumünster 26.-31.12.99 DVM U20w in GreifswaldAußerdem nahm ich am 02.-03.04.99 und 24.-26.09.99 an zwei Vorbereitungstreffen für die DEMen 2000 in Überlingen teil. Ein weiteres Treffen ist zurzeit für den 16.-17.02.00 geplant.
Der Vorstand arbeitete in ruhiger, sachlicher Atmosphäre und hat sich einige neue Ziele gesteckt. Zum Schluss des Berichtes möchte ich einigen Personen besonders für deren Unterstützung danken: Jürgen Jacob für die sehr gute Hilfe bei der Amtseinführung, Reinhard Sabel für die tatkräftige Hilfe bei der DEM, DLM, ELO-/DWZ-Auswertung und beim AKS. Ein großer Dank geht an Markus Semmel für die Vorbereitung der DEM 1999, aber auch für die Hilfe bei der DVM und bei der Vorbereitung der DEM 2000. Loben möchte ich an dieser Stelle Jörg Schulz, der immer mit Rat und Tat zur Seite stand!
Insgesamt kann ich auf einen sehr umfangreichen, aber auch interessanten Berichtszeitraum zurückblicken. Ich hoffe sehr, dass die künftige Zusammenarbeit mit den Funktionären und im besonderen Maße mit den Jugendlichen ähnlich gut funktioniert wie bisher.
Mädchenschach
Im Herbst fand die Arbeitskreissitzung in Nürberg statt. Leider konnte von den eingeladenen Mitgliedern nur Dr. Reinhard Knab teilnehmen. Nach dem Vorbereitungstreffen, das im Rahmen des Bayerischen Bezirks-Mannschafts-Damenpokals stattfand, haben wir dort dann die Fragebögen für die Befragung in den Schulen in Mittelfranken und für die Vereinsbefragung in Mittelfranken konzipiert. In ausgewählten Schulen und Vereinen wurden dann die Befragungen durchgeführt. Ca. 150 Fragebögen erhielten wir zurück, aus denen wir nun unsere Informationen ziehen konnten und Ergebnisse ableiten wollen. Wichtig war es, an Adressen von Mädchen, die gerne Schach spielen würden, heranzukommen. Diese konnten und werden nun zum Teil noch konkret angesprochen werden und ihnen werden wir Adressen von Ansprechpartnern in Vereinen mit guter Jugendarbeit übermitteln. Aufgrund von Er-fahrungswerten konnten auch die Fragebögen weiterentwickelt werden.
Ein zweiter wesentlicher Bestandteil war die Erstellung eines Faltblattes für die Region Mittelfranken, mit Adressen der Vereine, die gute Jugendarbeit machen. Dort wurden auch die Trainingszeiten für die Jugend aufgeführt. Dieses Faltblatt soll als Vorlage für viele Schachbezirke in ganz Deutschland gelten und nach genauer Ausarbeitung auch über die Landesschachjugenden bis hin in die Bezirke verteilt werden.
Nach der Auswertung des Projektes Mittelfranken (eine erste Auswertung soll im Herbst 2000 erfolgen) wird der Arbeitskreis eine Broschüre entwickeln, die Leitfaden für alle Vereine in der Bundesrepublik Deutschland sein soll, um Mädchen erfolgreich für den Schachsport zu gewinnen und typische Fehler im Umgang mit Mädchen im Schachsport zu vermeiden.
Desweiteren besuchte ich die Ländermannschaftsmeisterschaft in Neumünster, sprach dort mit vielen Schachspielerinnen und gewann wichtige Erkenntnisse für meine Arbeit. Der Schulschachpokal in Köln wurde ebenfalls von mir besucht, und dort nahm ich nach Absprache mit R. Niermann (1. Vors. NRW) auch eine Befragung mittels unseres Fragebogens vor. Auch diese Erkenntnisse werden in der Broschüre berücksichtigt werden. Sehr interessant war für mich auch die Teilnahme an der Sitzung der Kommission für Damenschach unter der Leitung von Frau Wegner in Weimar. So konnte der Bereich "Mädchen spielen Schach" auch einmal aus Sicht der Damenreferenten der Länder betrachtet werden und ich konnte mir über ihre Vorstellungen ein Bild machen, hier und da Ansichten korrigieren bzw. Ideen einflie-ßen lassen.
Der Arbeitskreis wird aufgrund des Fernbleibens und auch Zeitmangels einiger Mitglieder nun etwas umstrukturiert werden und dann sicher effektiver arbeiten können.
Ich danke nochmals Dr. Reinhard Knab für sein großes Engagement und allen Vorstandskollegen und Schachfreunden, die mich tatkräftig unterstützt haben.
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Übersicht über laufende Projekte der DSJ
Im Folgenden stellt der Vorstand aus der umfangreichen Arbeit die laufenden Projekte mit einer kurzen Beschreibung und den daran arbeitenden Personen vor. In vielen Projektteams sind noch Plätze frei für freiwillige Mitarbeiter aus allen Organisationsebenen.
1. Kooperation DSJ - terre des hommes
Projektziel(e) Die Organisation terre des hommes innerhalb der DSJ vorstellen, für Projekte werben und gezielt für ein Projekt Gelder sammeln, Kinder und Jugendliche informieren und aufklären über soziale Not unter Altersgleichen Projektdauer 2001 Projektfinanzen DM 1.000 Projektleitung Christian Warneke Projektteam Jörg Schulz, NN2. Matt dem Alkohol, den Drogen
Projektziel(e) Erarbeitung, Verabschiedung einer DSJ-Position, Problematisierung des Umganges mit Alkohol und Drogen innerhalb der Jugendlichen in der DSJ Projektdauer vorerst bis Dezember 2000 Projektfinanzen DM ca. 1.500 bis 2.000 DM Projektleitung Michael Juhnke Projektteam Michael S. Langer, Eckhard Lüers, Jan Pohl, Jörg Schulz3. Präsentationswand
Projektziel(e) Öffentlichkeitsarbeit, Darstellung der DSJ auf Veranstaltungen über eine Präsentationswand Themengebundene Gestaltung der Einzelfelder Projektdauer Juni 2000 Projektfinanzen DM ca. 5.000,-DM Projektleitung Helmut Schumacher, Christian Warneke Projektteam Jan Pohl, Jörg Schulz4. Präsentation der DSJ auf Großveranstaltungen
Projektziel(e) Konzepterstellung für eine Präsentation der DSJ mit eigener Präsentationswand, -stand, Plakaten, Aktionen auf verschiedenen Großveranstaltungen wie z.B. Schulschach-Cup NRW Steht in Verbindung zum Projekt Präsentationswand Projektdauer Herbst 2000 Projektfinanzen DM ca. -- ,-DM Projektleitung Jörg Schulz Projektteam Christian Warneke, Jan Pohl, Franziska Seel, Helmut Schumacher5. Broschüre Jugendarbeit im Verein
Projektziel(e) Erstellen einer Broschüre aus dem Jugendsprecher- seminar "der ideale Jugendverein" als Hilfestellung für die Vereine Projektdauer Juni 2000 Projektfinanzen DM ca. 1000,-DM Projektleitung Jörg Schulz Projektteam Patrick Wiebe, André van de Velde6. Broschüre Jugendsprecherarbeit
Projektziel(e) Erstellen einer Broschüre über die Jugendsprecher- arbeit als Hilfestellung für die Jugendsprecher Projektdauer Juni 2000 Projektfinanzen DM ca. 1000,-DM Projektleitung Jan Pohl Projektteam Patrick Wiebe, Christian Warneke, Kevin Ewe7. Kommunikationssysteme
Projektziel(e) Entwickeln von Systemen der Kommunikation innerhalb der Strukturen der DSJ Projektdauer Ende 2000 Projektfinanzen DM ca. -- ,-DM Projektleitung Michael Juhnke Projektteam N.N. aus Baden Gerhard Hund, Patrick Wiebe8. Gewinnung, Motivation von Mädchen
Projektziel(e) Über ein Projekt in Mittelfranken werden Methoden entwickelt und erprobt, wie Mädchen für Schach gewonnen und gehalten werden können. Danach Umsetzung der Projektergebnisse auf das Bundesgebiet Projektdauer Jugendversammlung 2001 Projektfinanzen DM ca. 3.000,-DM Projektleitung Frank Solf Projektteam Dr. Reinhard Knab, Carsten Schmid, Michael Klyczsz, Franziska Seel (Dorit Brandauer) = Arbeitskreis Mädchenschach9. Umsetzung der Marketingkonzeption
Projektziel(e) Entwicklung von Umsetzungsstrategieen und Projekt- entwicklung zur Umsetzung der Marketingkonzeption in Zusammenarbeit mit dem DSB Steht in Verbindung mit anderen Projekten Projektdauer Endtermin DSB Jubiläum 2002 Zwischentermin Januar 2001 Projektfinanzen DM ca. -- ,-DM Projektleitung Patrick Wiebe Projektteam Helmut Schumacher, Eckhard Lüers, Frank Solf, Jörg Schulz, Dr. Heinrich Störing, Rainer Niermann10. DSB - Jubiläum 2002
Projektziel(e) Einbringen der DSJ in die Jubiläumsveranstaltungen des DSB (125 Jahre DSB) mit eigenen Programmpunkten und Veranstaltungen Steht in Verbindung mit anderen Projekten Projektdauer Endtermin DSB Jubiläum 2002 Zwischentermine Herbst 2000, Dezember 2001 Projektfinanzen DM ca. -- ,-DM Projektleitung Michael Juhnke Projektteam Franziska Seel11. Internationale Jugendarbeit
Projektziel(e) Entwicklung einer Konzeption zur internationalen Jugend- arbeit in der DSJ, Aufbau einer internationalen Jugend- arbeit in der DSJ, Erarbeitung erster Maßnahmen. Projektdauer Jugendversammlung 2001 Projektfinanzen DM ca. 4.000 Projektleitung Patrick Wiebe Projektteam Dr. Helmut Jacob, Sebastian Wagner, Ulla Höhmann, Sabine Harder, Claus-Dieter Jessel, Jörg Schulz12. Expo 2000
Projektziel(e) Erarbeitung einer Präsentation der DSJ auf dem gemeinsamen Jugendstand auf der Expo 2000 Projektdauer September 2000 Projektfinanzen DM ca. 7.500 DM Projektleitung Michael Juhnke Projektteam Christian Warneke, Franziska Seel, Michael S. Langer, Jörg Schulz13. Bundesjugendtreffen 2001 der dsj
Projektziel(e) Erarbeitung einer Präsentation der DSJ auf dem Bundesjugendtreffens der dsj, Aufbau eines eigenen Programmes für die Schachvereine, Werbung für das BJT Projektdauer Mai 2001 Projektfinanzen DM ca. 3.000,- DM Projektleitung Helmut Schumacher Projektteam Jörg Schulz, Werner Thannhäuser (Schwäbisch-Gmünd), N.N. Württembergische Schachjugend,14. Chessweekend
Projektziel(e) Durchführung des Chessweekends für Vereinsjugendgruppen Projektdauer Herbst 2000 (sich wiederholend) Projektfinanzen DM ca. 3.000,- DM Projektleitung Jan Pohl, Franziska Seel Projektteam N.N.15. Sommerlager
Projektziel(e) Durchführung des Sommerlagers für Vereinsjugendgruppen und Einzelreisende Projektdauer Juli 2000 (sich wiederholend) Projektfinanzen DM ca. 5.000,- DM Projektleitung Helmut Schumacher Projektteam Jan Pohl, Ulla Höhmann
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