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Chessy

"Schach goes Rampenlicht" und Spendenaufruf

 

*** Premiere: Tag des Schachs erfolgreich

Am Samstag (31. August 2002) hatte die erste bundesweite Aktion des Deutschen Schachbundes Premiere. Der Tag des Schachs brachte unter dem Motto "Senioren gegen Junioren" in zahlreichen Städten und Gemeinden Schachspieler an die Bretter, die sich in einem Vergleichskampf miteinander messen konnten. Damit trat der Schachsport erstmals im gesamten Bundesgebiet gleichzeitig in die Öffentlichkeit. Und obwohl man beim DSB in diesem Jahr wegen vieler weiterer Großveranstaltungen arg beschäftigt war, kann der Tag des Schachs durchaus als Erfolg betrachtet werden.

Zu verdanken ist dies hauptsächlich den vielen Organisatoren und Helfern vor Ort in den Vereinen, die die Aktionen zum Tag des Schachs vorbereitet haben. Zwar hätte man sich sicherlich eine größere Beteiligung wünschen können, aber nachdem nun auch die zurückhaltenderen Vereine und vor allem Landesverbände gesehen haben, dass der Tag des Schachs nicht nur Öffentlichkeit bringt, sondern auch Spaß macht, lassen sich im nächsten Jahr bestimmt noch viel mehr Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Wenn man die Ergebnisse der Vergleichskämpfe an den einzelnen Veranstaltungsorten überfliegt, wird man feststellen, dass bei diesem Aufeinandertreffen der Generationen wohl die "Erfahrung" über die "stürmische Unbekümmertheit", oder welche Umschreibungen man auch immer für das Motto "jung gegen alt" bemühen möchte, triumphiert hat. Aber dieses Ergebnis ist letztlich nur zweitrangig. Wichtig war von vorne herein nur eines: dass der Schachsport insgesamt gewinnt. Und das hat er!

Genauso wie unser Partner, das Kinderhilfswerk terre des hommes. Denn zu den 2.500 Euro, die der DSB gespendet hat, konnten die Ausrichter der Turniere am Tag des Schachs noch einmal mehrere hundert Euro an Spendengeldern sammeln.

Insgesamt war die Premiere dieses Tages ein gelungener und ausbaufähiger Beginn und hoffentlich Impuls für weitere innovative Ideen.

Die DSJ möchte sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen Teilnehmern, besonders aber bei den Organisatoren und Helfern, bedanken. Vielen, vielen Dank auch für die Spenden an terre des hommes und für die Betroffenen der Flutkatastrophe.

Michael Klein

 

Spendenaufruf für die Flutopfer - Hilfe für geschädigte Schachvereine

Liebe Schachfreunde,

mit Betroffenheit haben wir alle die Flutkatastrophe an der Elbe mit ihren Nebenflüssen in den letzten Wochen verfolgen müssen. Die teilweise dramatische Notlage der betroffenen Bürger hat eine große Hilfsbereitschaft in Deutschland und sogar im Ausland ausgelöst.

Auch wir innerhalb der Deutschen Schachjugend haben das Gefühl nicht nur zuschauen zu können sondern helfen zu müssen.

Aus Dresden haben wir zum Beispiel erfahren, dass auch unsere Sportart direkt betroffen ist von den Zerstörungen. Die Sportanlagen des Dresdner SC sind inklusive der Schachabteilung komplett zerstört, der Bundesstützpunkt Schach im Sportgymnasium Dresden ist verwüstet, alleine dort ist ein Schaden von ca. 5.000 Euro entstanden. Wir gehen aber davon aus, dass auch in den übrigen zerstörten Städten Schachvereine betroffen sind. Da nun überall in Kürze die neue Saison beginnt, ist auch hier schnelle Hilfe notwendig.

Der Vorstand der DSJ stellt aus seinem Etat 3.000 Euro zur Verfügung, um mit diesem Geld geschädigten Schachvereinen zu helfen. Wir werden die betroffenen Landesverbände bitten, uns die Vereine zu benennen und wir werden dann versuchen, möglichst allen zu helfen. Die angebotene Hilfe kann umfangreicher ausfallen, wenn sich andere an dieser Aktion beteiligen.

Michael Juhnke, 1. Vorsitzender Deutsche Schachjugend

 

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 06.09.2002